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Geopyxis carbonaria (Alb. & Schwein. : Fr.) Sacc. 1889

Systematik: Ascomycota > Pezizales > Pyronemataceae

Deutscher Name: Kohlenbecherling

Vorkommen:
Vom Mai ab auf frischen Brandstellen, meist zum beginnenden Brandmoos- (Funaria-) Stadium erscheinend. An geeigneten Standorten manchmal in Massen.

Vorkommen am Ammersee:
Zerstreut, im Rückgang
In unserer Datenbank gibt es 12 Fundmeldungen.

Makroskopische Bestimmungsmerkmale:
Fruchtkörper 5-15 mm breit, regelmäßig pokal- bis napfförmig mit schlankem, im Substrat eingesenkten Stiel. Fruchtschicht rotbraun, glatt; Außenseite gleichfarben, gegen den Rand etwas heller und weißlich bestäubt, am Rand weiß gezähnelt.

Mikroskopische Bestimmungsmerkmale:
Sporen 12-15 x 6,5-8 µm, elliptisch bis leicht spindelig, farblos und glatt, ohne Tropfen.
Schläuche 8-sporig, mit Jod nicht blau.
Paraphysen zylindrisch, septiert, am Grund gegabelt mit leicht keulig verdickten Spitzen und mitunter mit knorrigen Auswüchsen.

Bemerkungen:
Ähnliche Arten: Geopyxis foetida ist heller gefärbt und wächst auf sandigen, feuchten Böden; sie riecht stark faulig. Andere Brandstellenbecherlinge haben in Jodreagenzien blauende Schläuche und sind nicht gestielt-kelchförmig

Autor: Edmund Garnweidner

Rote Liste: G

Quelle / Literatur:
Breitenbach/Kränzlin, Pilze der Schweiz, Bd. 1, Nr. 100.

  • Makroskopische Ansicht

    Foto: Edmund Garnweidner
  • Makroskopische Ansicht

    Foto: Edmund Garnweidner