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Calocera furcata (Fr.) Fr. 1827

Synonyme: Calocera cornea var. furcata (Fr.) Neuh.

Systematik: Basidiomycota > Dacrymycetales > Dacrymycetaceae

Deutscher Name: Gegabelter Hörnling

Vorkommen:
Gruppenweise oder büschelig an totem Nadelholz, meist an Weißtannen (Abies alba) oder Kiefern (Pinus).

Vorkommen am Ammersee:
Zerstreut.
In unserer Datenbank gibt es 12 Fundmeldungen.

Makroskopische Bestimmungsmerkmale:
Fruchtkörper bis 23 mm hoch, gelborange bis hellgelb, zylindrisch bis keulig, selten lanzettlich, fertiler Teil undeutlich vom Stiel abgegrenzt, selten an der Spitze etwas gabelig verzweigt mit 2-3 Spitzen.
Stiel unter der Rinde des Substrats mit gelatinöser Verdickung und weißem Myzelfleck.

Mikroskopische Bestimmungsmerkmale:
Sporen 8-13 x 3,3-4,2 µm, schmal elliptisch oder würstchenförmig, kugelig, dünnwandig, reif mit 1-bis 3 etwas verdickten Septen.
Hyphen hyalin, dünn bis etwas dickwandig, zum Teil körnig, ohne Schnallen. Probasidien 30-40 µm.

Bemerkungen:
Von der sehr ähnlichen Calocera cornea durch das Vorkommen an Nadelholz, die an der Spitze oft gegabelten Äste und größere Sporen unterschieden.

Autor: Edmund Garnweidner

Quelle / Literatur:
Jülich, Kl. Krypt.fl., Bd. IIb/1, Die Nichtblätterpilze, S. 434.

  • Makroskopische Ansicht

    Foto: Peter Karasch
  • Makroskopische Ansicht

    Foto: Peter Karasch
  • Makroskopische Ansicht

    Foto: Peter Karasch