Makroskopische Bestimmungsmerkmale: Hut 6-20, selten bis 25 mm breit, kegelig-glockig oder flach gewölbt bis leicht niedergedrückt, matt, graubraun bis umbrabraun, mit hellerem, mehr ockerlichem, nicht oder schwach gerieftem Rand, hygrophan und zu ockerbräunlich aufhellend, feinkörnig-samtig. Lamellen gerade angewachsen und mit einem kurzen Zahn mitunter etwas herablaufend, hellgrau, olivbraun, alt schmutzig ocker, mit leicht dicklicher Schneide. Stiel 10-18 mm lang und1-2 mm dick, zentral, älter mitunter auch exzentrisch, gegen den Grund allmählich erweitert oder etwas knollig, wie der Hut gefärbt, filzig faserig, alt verkahlend. Fleisch geruch- und geschmacklos, mitunter mit leicht fruchtigem bis pelargoniumartigem Geruch.
Mikroskopische Bestimmungsmerkmale: Sporen 6-8,5 x 4,5-5,5 µm, eiförmig, elliptisch, teilweise leicht bohnenförmig, dünnwandig, ohne Keimporus. Zweisporige Formen haben 9-11 x 5-6 µm große Sporen. Cheilozystiden bis 55 µm lang, zylindrisch, breithalsig-flaschenförmig oder zylindrisch-keulig mit schwach bauchigem Grund, mitunter mit mehr oder weniger langem, geißelartigem Fortsatz.
Bemerkungen: Von ähnlichen Arten der Gattung durch zentralen Stiel und den Standort auf morschem Laubholz, von ähnlichen Formen anderer Gattungen durch die olivgelblichen Lamellen und die leicht bohnenförmigen Sporen unterschieden. Simocybe sumptuosa ist größer und hat etwas größere Sporen. Makroskopisch sind die beiden Sippen kaum zu trennen.
Quelle / Literatur: Derbsch in Z. Pilzk., Bd 42, S. 167f.; Enderle in Z. Mykol., Bd. 51, S. 37ff.; Ludwig, Pilzkompendium, Bd. 1, Nr. 80.1, S. 648; Ryman/Holmåsen, Pilze, S. 466; Senn-Irlet in Funga Nordica, 1. Aufl., Simocybe, S. 909.