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Coniophora arida (Fr.) P. Karst. 1868

Synonyme: Corticium suffocatum Peck

Systematik: Basidiomycota > Boletales > Coniophoraceae

Deutscher Name:

Vorkommen:
Ziemlich verbreitet auf der Unterseite von am Boden liegenden, meist entrindeten Ästen verschiedener Laub- und Nadelhölzer, gerne an Kiefer (Pinus) und Fichte (Picea abies), vorwiegend vom Spätsommer bis zum Beginn des Winters.

Vorkommen am Ammersee:
Zerstreut.
In unserer Datenbank gibt es 4 Fundmeldungen.

Makroskopische Bestimmungsmerkmale:
Fruchtkörper voll resupinat und vom Substrat nicht ablösbar, sehr dünn, filzige und häutige Überzüge von mehreren cm Ausdehnung bildend. Oberfläche glatt, ocker- bis olivlich-gelbbraun mit hellerem, fein faserig auslaufendem und sehr dünnem Rand.

Mikroskopische Bestimmungsmerkmale:
Sporen 9-13 x 5,5-8 µm, eiförmig, glatt, hellbraun, dickwandig.
Basidien 4-sporig, oft recht lang, 45-85 x 6-10 µm.
Hyphensystem monomitisch, mit 2-4 µm breiten, durchscheinenden bis blass gelblichen, meist glatten und schnallenlosen Hyphen.

Bemerkungen:
Von ähnlichen Arten der Gattung durch die sehr dünnen Überzüge und die mehr oder weniger glatte Oberfläche unterschieden. Da weitere Arten mit farblosen Sporen ähnliche Fruchtkörper bilden können, ist stets eine Überprüfung der Sporenform und -farbe notwendig.

Autor: Edmund Garnweidner

Quelle / Literatur:
Breitenbach/Kränzlin, Pilze der Schweiz, Bd. 2, Nr. 236.

  • Makroskopische Ansicht

    Foto: Edmund Garnweidner
  • Makroskopische Ansicht

    Foto: Peter Karasch
  • Makroskopische Ansicht

    Foto: Peter Karasch
  • Makroskopische Ansicht

    Foto: Peter Karasch